Ben, immer auf sich alleine gestellt...

Ben, Schulterhöhe: 62 cm, Gewicht: 34,3 Kg

Ben war 9 Monate alt als er zu uns kam. Michael, unser  erwachsene Sohn fand ihn auf der Strasse.

Alsokam er erstmal zu uns und wir meldeten es der Gemeinde. Allerdingswollte die Gemeinde ihn für eine Nacht vorübergehend in einem Zwingeram Klärwerk unterbringen.  Dies lehnten wir entsetzt ab und baten anihn so lange in Pflege bei uns zu behalten, bis seine Familie gefundenwurde. Wir machten uns auf dem Weg um nach ihnen zu suchen, die wirdann auch fanden. Allerdings schockierte uns die Reaktion der Familie,denn sie zeigten Desinteresse an ihn. Also blieb er erstmal bei uns,bis wir ein neues Zuhause für ihn fanden, denn wir waren der Meinung,wer so mit seinem Hund umgeht, sollte ihn auch nicht wieder bekommebzw. nie wieder einen Hund besitzen. Die Familie händigte lediglicheine Flexi-Leine aus, die gleich in den Müll wanderte. Was anderes wieein Hundenapf oder Decke bzw. Hundekudde kannte er wohl nicht. Erkannte ja nur Pfützen, aus dem er sein Wasser trank,  wenn er Dursthatte. Zu Fressen bekam er auch nicht regelmäßig,  wenn dann haben dieHilfsarbeiter seiner alten Familie, von ihrem eigenen Geld ihm ab undan was zum Fressen gekauft. Einen Impfpass besaß er auch nicht, dennseine Familie war der Ansicht, dass Impfungen überflüssig seien und nurGeld kostet, genauso wie das Chippen. Im nach hinein erfuhren wir dannwie er gehalten wurde und wir waren froh, das wir ihn aufgenommenhaben. Wer weiß was sonst noch passiert wäre! Laut Aussage der Nachbarnwurde das Veterinäramt über die Haltung und Zustände informiert. Siekamen zwar, aber unternahmen rein gar nichts. Denn laut Veterinäramt bekäme er Fressen, Trinken und einen Schlafplatz. Sein Schlafplatzallerdings bestand aus einem Loch im Garten, den er  selber gebuddelthatte. Dabei war er sich selbst überlassen und wurde zwischen zweiBäumen mit einem Draht fest gebunden. Das er ständig weglief waroffensichtlich, denn dazu hatte er keine Lust. Als er 5 Mon. alt warwurde er von einem Auto erfasst und am linken Bein verletzt. Es warendie Nachbarn, die ihn Tierärztlich versorgen lassen haben und nichtseine Familie. Sie kommentierten, dass ihm nichts fehlen würde und siekein Geld für eine belanglose Untersuchung verschwenden.
Wir waren entsetzt und wütend, vor allem weil das Veterinäramt nichts unternahm.
Eigentlichhatten wir  vor, für Ben ein geeignetes Zuhause zu finden. Es kam aberanders,  denn er hat sich in unser Herz eingeschlichen und wir konntenihn nicht mehr hergeben. Er durfte für immer bleiben und ist nun einFamilienmitglied, worüber wir sehr Glücklich sind. Leider hatten wirviel sehr viel  Arbeit mit ihm,  denn er hatte null Gehorsam,  wie dennauch. Es hatte sich ja sonst niemand um ihn gekümmert bzw. gearbeitet.
Benwar anderen Rüden gegenüber sehr Dominant und Erziehung kannte ich nurin Form von Schlägen. Zum ersten Mal kümmerte sich jemand um ihn,bekommt regelmäßiges Fressen in seinem eigenen Fressnapf, hat einebequeme Hundekudde und wird sogar tierärztlich versorgt.
Mittlerweileist Ben  geimpft, gechipt und musste aufgrund seiner HormonschwankungenKastriert werden. Nach der Kastration ist er  sogar ruhiger gewordenund verträgt sich mittlerweile mit anderen Rüden. Sein Gewicht hat sichauch wieder stabilisiert, das er jetzt wieder sein normales  Gewichthat.
Heute ist er ein ausgeglichener, gut sozialisierter Rüde, der uns viel Freude bereitet.
Daunsere Familie im Tierschutz  aktiv ist, kommen hin und wiederPflegehunde zu uns ins Haus, wobei  er  uns unterstützt  und wir unsimmer auf ihn verlassen können.
Ben spielt leidenschaftlich mit demBall und läuft gerne neben dem Fahrrad. Da er ein feinfühliger undruhiger Rüde ist, begleitet Ben mich ab und an ins Altenheim wo icharbeite und besuche dort bettlägerige Bewohner. Ben kann sich auf die Menschen dort einstellen und ihn stören die unterschiedlichstenGeräusche  oder Gerüche nicht.
Im Gegenteil, er bekommt ganz viele Streicheleinheiten und Leckelis.
Leiderhat Ben auch ein Defizit,  das von seinem alten Autounfall herrührt. Erhat ganz große Angst im Auto zu fahren, deshalb bildet er extremenSpeichel und übergibt sich jedes Mal.
Da das Autofahren ihm so vielStress bereitet vermeiden wir lange Autostrecken. Wenn wir dann dochmit dem Auto fahren z.B. in Urlaub,  bekommt er ein leichtes Beruhigungsmedikament.





Mehr zu Ben, auf seiner Homepage....


http://ben.cms4people.de/



Ben ein Neufundländer-Flat-Coated Retriever Mix in action

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